
ZUSAMMEN GEFÜHRT
Zwei Menschen, eine Berufung
Federico und Mirjam führen eine interkulturelle Ehe. Mirjams Heimatland ist die Schweiz und Federico kommt aus Bolivien. Ihre Wege kreuzten sich als Miriam für einen Einsatz in Bolivien ihr Heimatland verlassen hat. Bei dem zweijährigen Einsatz hat sie als Lehrerin an einer Gehörlosenschule gearbeitet. Während dessen investierte Federico sich in der Jugendarbeit in einer Gemeinde in Riberalta. In dieser Gemeinde lernten Federico und Mirjam sich auch kennen und verliebten sich. Nach zwei aufregenden Jahren heiratete das Paar dann und von Anfang an stand der Traum ein Kinderheim zu gründen im Raum.
BESCHENKT & BEFÄHIGT
Auf dem Weg der Vision
Im ersten Ehejahr verbrachten Federico und Mirjam ihre Zeit in Riberalta, bevor sie nach Santa Cruz gingen, um sich an einer Bibelschule ausbilden zu lassen. In dieser Zeit befähigte Gott sie nicht nur für die Vision des Kinderheims, sondern schenkte ihnen auch ihren ersten Sohn, Miqueas. Auch ihr zweiter Sohn, Natanael, wurde während ihres Studiums an der Bibelschule geboren. Nach dem Abschluss des dreijährigen Bibelstudiums entschloss sich das Ehepaar, in die Schweiz zu gehen, um das Kinderheimprojekt vorzustellen. In der Schweiz erblickte Joel, das dritte von vier Kindern, das Licht der Welt.


WACHSTUM & HOFFNUNG
Die Entstehung des Kinderheims
2008 kehrte die kleine Familie zurück. Noch während Mirjam hochschwanger mit ihrer Tochter Noemi war, gründeten Federico und Mirjam das Kinderheim „Cristo te salva“. Angefangen mit zwei Kindern nahmen sie Kinder aus schwierigen Verhältnissen auf. Am Ende des ersten Jahres waren bereits zehn Kinder Teil des Kinderheims. So wuchsen nicht nur die leiblichen Kinder des Ehepaars heran, sondern auch das Kinderheim im Laufe der Jahre.
GOTTES FÜHRUNG
Die Erfüllung des Traums
Von Anfang an war Gott die führende Hand hinter dem Traum vom Kinderheim. Es gab kaum ein Jahr, in dem es nicht Praktikanten oder Freiwillige gab, die das Kinderheim unterstützten. Auch den Wunsch nach einem Heimaturlaub konnten sich Federico und Mirjam mit Gottes Hilfe erfüllen. So können sie zumindest alle vier Jahre ihre beiden ältesten Söhne in der Schweiz besuchen und ihre beiden anderen Kinder an eine Ausbildung in der Schweiz heranführen. Trotz mehr als 15 Jahren „Cristo te Salva“ hört die Arbeit und der Segen nicht auf.
